Wer das Hass sät …

Zum Fremdschämen

Baumärkte haben es im Heimwerkerland offenbar schwer, sich im medialen Getöse durchzusetzen. Da muss schon etwas sehr Provokantes her, um auf sich aufmerksam zu machen. Aber auch Provokation will gekonnt sein. Zumindest sollte man wissen, wie man die paar Worte, die man verwendet, richtig schreibt.

Heißt es der, die oder das Hässlich?

Es ist leider eine sich schnell verbreitende Seuche, dass Werber, Journalisten und andere Wortartisten den Unterschied zwischen der Schreibung von Substantiven, Adjektiven und Verben (”Tu-Wörter” :-)) nicht mehr kennen oder nie gekannt haben. Und woher sollte man auch wissen können, dass vor dem “als” im zweiten Satz kein Komma kommt. Ich bin ja auch nicht “schlauer, als Ihr denkt” …

Ab und zu mal auf www.duden.de oder bei anderen Rechtschreibhilfen nachschauen! Es gibt immer was zu tun.

Für Facebooker, zum Mitdiskutieren oder Müllabladen:

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=570385496408404&set=a.570386856408268.1073741853.100003108762850&type=1&theater

5. April 2014   Kategorie: Allgemein, Schmuddelecke

ERKLÄRUNG VON INGO YORK

Im Zusammenhang mit meinem hier bereits beschriebenen Konflikt mit www.wikipedia.de veröffentliche ich heute auf Bitte des Musikers Ingo York dessen persönliches Statement:

PERSÖNLICHE ERKLÄRUNG VON INGO YORK, MUSIKER
:

Seit einigen Monaten stehe ich im Streit mit der Wikipedia. Mehrere freie Autoren und
Administratoren haben Beiträge über meine Person auf www.wikipedia.de gegen meinen Willen veröffentlicht!

Die aus verschiedensten Quellen stammenden Informationen über mein Leben sowie meine
Arbeit wurden gesammelt und in einem Text zusammengefasst. Dieser Text enthält eine Reihe falscher Daten, Fakten und Zusammenhänge, die mich als Person und als Musiker verzerrt und deshalb in einer für mich nicht akzeptablen Weise darstellen.

Infolge der Auseinandersetzungen mit diesen Autoren distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen Aussagen, die auf www.wikipedia.de über mich veröffentlicht wurden und werden!

Ich bin für diese Informationen weder verantwortlich noch daran in irgendeiner Form redaktionell beteiligt. Weder habe ich um eine Darstellung meiner Person in diesem Medium gebeten, noch wurde ich um mein Einverständnis gefragt. Nichts von dem, was auf www.wikipedia.de über mich zu lesen und zu sehen ist, wurde in irgendeiner Form von mir autorisiert.

Vielmehr habe ich versucht, und versuche es weiterhin, alle Texte und Bilder, die meine Person betreffen oder darstellen, aus www.wikipedia.de entfernen zu lassen. Dies erweist sich aufgrund der für Außenstehende völlig unklaren Organisations- und Handlungsstrukturen dieses Netzwerkes als äußerst schwierig und führte bereits zu verbalen Anfeindungen und persönlichen Beleidigungen meiner Person durch einige der durchweg anonymisierten Autoren bzw. Kommentatoren.

Ich bin ein professioneller Musiker, arbeite seit 30 Jahren in diesem Beruf, wirke an Projekten verschiedenster Genres und Stile mit – sowohl im Studio als auch auf der Bühne, im Inland wie im Ausland.

Sollte ich detaillierte Informationen über mich, mein Leben und meine Arbeit veröffentlichen wollen, werde ich selbst dafür angemessene Formen finden und geeignete Medien nutzen!

Ingo York, Berlin, im März 2012

-

Meinen eigenen Konflikt wegen des von mir aufgenommenen Fotos von Ingo York, das auf Wikipedia veröffentlicht wurde, habe ich hier beschrieben: “Ab wann ist es Missbrauch?”

14. März 2012   Kategorie: Allgemein, Schmuddelecke

Ab wann ist es Missbrauch?

(ID-Check at the end of this article.)

Darf ich eine früher erteilte Lizenz für die Verwendung eines Fotos aus meiner Urheberschaft zurückziehen, wenn es später in einem Kontext erscheint, durch den sich die auf dem Foto abgebildete Person in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt fühlt?

Worum geht es?

Da gibt es einen Musiker, der mit einer Band auf Tournee geht. Da gibt es mich, der als akkreditierter Fotograf für ein Online-Portal diese Band bei Konzerten fotografiert.

Darüber hinaus gibt es Musikfreunde, die dieser Band einen Eintrag auf Wikipedia widmen. Einer der Autoren nimmt Kontakt zur Band auf, um die zur Veröffentlichung vorgesehenen Informationen zu überprüfen und abzustimmen. Auch nimmt er über die Redaktion, für die ich ursprünglich fotografiert hatte, Kontakt zu mir auf, um die Freigabe meiner Fotos für Wikipedia zu erbitten. Bis dahin war alles korrekt und auch alles kein Problem. Die Freigabe wurde erteilt.

Nun kommen andere Wikipedia-Autoren und verfassen über diesen einen Musiker einen Extra-Eintrag, für den sie eines der von mir freigegebenen Fotos verwenden.

Soweit so gut. Es sei denn, dieser Eintrag enthält falsche Daten und Fakten und stellt diesen Musiker derart verzerrt dar, dass dieser sich genötigt fühlt, die Informationen über und um seine Person auf Wikipedia mehrfach selbst zu korrigieren und den oder die Autoren verschiedentlich darauf hinzuweisen, dass sie Falschinformationen verbreiten.

“Edit war”

Nach wiederholtem Löschen der falschen Informationen durch den Musiker und promptem Reloaden dieser Inhalte durch die anonymen Wikipedia-Autoren, fordert der Musiker schließlich die komplette und endgültige Löschung des Eintrags, der sich seiner Person widmet. Soweit ich herausfinden konnte, ist das laut Wikipedia-Sprachregelung ein „Edit war“.

Nachdem ich von der Sache Wind bekommen habe, ist es seit Anfang Februar 2012 mein Wille und mein Bestreben, das betreffende Foto nicht mehr auf Wikipedia zu zeigen.

Ich schreibe E-Mails an diverse Wikipedia-Adressen und hinterlasse meine Forderung in „Diskussionsrunden“, die das „Keep“ oder „Delete“ meines Fotos zum Thema haben, zum Beispiel hier:

Diskussion um mein Foto

Als Person, die für fast jedermann hier in diesem Internet auffindbar und erreichbar ist, ist es für mich eine mehr als nervende Angelegenheit, mich in der weit verzweigten, durch interne Regeln, verklausulierte Richtlinien und unklare Sprach- und Edit-Codes überfrachteten, Wikipedia-Programm-Struktur mit einer Reihe von Usern „auseinanderzusetzen“, die zudem noch allesamt anonym agieren.

Die Einzigen, die offenbar einen richtigen Namen benutzen, sind bisher Leute des Support-Teams, die mir aber wiederum bedeuten, keinen Einfluss auf Löschungen von Inhalten zu haben und mir mit Links zu irgendwelchen weiteren Erklärungsseiten auf Wikipedia senden, die zu verstehen, ich nicht mehr gewillt bin.

Liebe Leute, ich wollte Euren Kosmos nie betreten, aber ich komme nicht umhin, an Eure Tür zu klopfen. Mein Statement dazu gebe ich hier, für alle ganz einfach zum Lesen und Verstehen, in meinem eigenen Kosmos ab:

„Wenn sich eine von mir in guter Absicht fotografierte Person durch das öffentliche Zeigen des Fotos oder durch einen von mir oder Anderen rund um dieses Foto erzeugten Kontext in ihren Gefühlen oder Rechten jedweder Art verletzt fühlt, werde ich dieses Foto nicht mehr öffentlich zeigen und allen anderen Stellen meine Zustimmung verweigern, dies zu tun.“

Bei allem Respekt vor der ehrenamtlichen Arbeit der vielen Autoren auf Wikipedia appelliere ich an Anstand und Verstand, an Verantwortungsgefühl und persönliche Reife, um den gesamten Vorgang, der eine real existierende Person betrifft, die niemandem etwas Böses getan hat, zu beenden.

Wer mir schreiben möchte, bitte mit Klarnamen: Kontakt

———–ID-Check————

— Für alle Wikipedia-Nutzer, die meine Identität anzweifeln, hier ein Zitat aus der “Diskussion”:

We’re not talking about a contract of sale, we’re talking about a foto of a person. I gave the license for illustrating some true informations about a band. Now wp is using my foto to illustrate informations which are not true and hurting this person. That’s the difference.  (If you want to compare with a contract of sale: If you purchased a product that turns out in retrospect to be incorrect, you can cancel the contract as well.)

18. Februar 2012   Kategorie: Allgemein, Schmuddelecke

„Ökodiktatur“ - Worte mit Wirkung

In Fukushima schmelzen die Kerne und mir platzt gleich der Kragen!

Demokratie und Demagogie einer ewig gestrigen Atom-Argumentation:
Kürzlich warnte der RWE-Vorstandsvorsitzende Jürgen Großmann vor einer „Ökodiktatur“, vor der Bedrohung des Wirtschaftsstandorts Deutschland - und der Demokratie.
Bei einer Tagung des CDU-Wirtschaftsrates in Berlin sagte Großmann, die Deutschen wollten alles zeitgleich: möglichst grünen und möglichst billigen Strom. Die CDU reagiere auf Bedürfnisse, mache aber nicht auf Konflikte aufmerksam. Er stellte in Frage, ob dadurch “der wirtschaftliche Erfolg generiert werden kann, der für wirtschaftliche Stabilität, möglicherweise sogar für unsere Demokratie nötig ist.

Nach einem Bericht im SPIEGEL-Online am 25. Mai 2011

Hier gibt es die Rede als TV-Clip zu sehen.

Zunächst stellt sich mir die Frage, ob ich einem erwachsenen Mann, der sich seine Krawatte von seiner Haushälterin aussuchen lassen muss - und dies auch noch in aller Öffentlichkeit preisgibt -, ein Mindestmaß an Sozialkompetenz zugestehen darf.

Darüber hinaus stellt sich mir die Frage, ob ökonomische Stabilität mehr wiegt als ökologische Balance. Und es stellt sich die Frage, ob Demokratie von wirtschaftlichem Erfolg abhängig ist oder gar von Atomkraftwerken.

Wenn dem so sein sollte, dann verzichte ich auf diese Art von Demokratie und bevorzuge aus voller Überzeugung die Diktatur – die „Ökodiktatur“.

Deutlich wird jedenfalls, dass, wenn es ums Geld geht, es in der öffentlichen Argumentation einiger ewig gestriger Wirtschaftslenker immer ums Ganze geht. Im Internet fand ich soeben den Begriff „Atomfaschismus“. Worte, die wirken.

PR-Nullen inszenieren den Blackout …
Im Fernsehen sehen wir bereits Bilder, die uns zeigen, wie überall in der Stadt das Licht ausgeht.

… und schüren bald noch mehr Ängste, …
Demnächst wird man uns präsentieren, wie während einer Herztransplantation im OP plötzlich der Strom wegbleibt, wir werden sehen, wie es ist, wenn Geldautomaten kollabieren, der Fernseher während der Übertragung des Frauenfußball-WM-Finalspieles dunkel und stumm wird, Telefon- und IT-Netzwerke zusammenbrechen und schließlich das ganze Internet abschmiert.

… egal wie dumm die Argumente auch sind
Erst vor zwei Wochen wurde durch die Atom-Lobby reklamiert, dass das sofortige Abschalten von AKWs ein Sicherheitsrisiko darstelle, da die Brennstäbe nicht richtig runtergekühlt werden könnten:
„Die Konzerne argumentieren mit einem angeblichen Sicherheitsproblem gegen das endgültige Aus. Die zum Teil erst wenige Monate eingesetzten Brennelemente seien noch „zu heiß“, um sie im Reaktor-Abklingbecken oder in Castor-Behältern einzulagern. Sicherer sei es, sie weiter abzubrennen. Dazu müssten die AKW noch ein halbes Jahr oder länger weiterlaufen.“
aus der Berliner Zeitung vom 16. Mai 2011

Wenn schon das Abschalten eines Atomkraftwerkes ein Sicherheitsrisiko ist, sagt das so ziemlich alles über die angebliche Sicherheit deutscher Atomkraftwerke.

Und über die Hilflosigkeit einer Branche, die man nur noch abschalten und abschreiben kann. RWEggehen!

1. Juni 2011   Kategorie: Allgemein, Schmuddelecke

Einfach Arm ab!

Wenn es schnell gehen soll

Wenn es schnell gehen soll, bleibt vom halben Arm nur ein Fleck übrig. (Ein Klick aufs Bild zeigt es deutlicher.)

Auch die w&v nahm den Hinweis ernst und kommentierte das Motiv in der Kreation des Tages.

19. April 2011   Kategorie: Allgemein, Schmuddelecke

Offenbar zeitgemäß: Werbung mit gewalttätigen Kindern

Achtung: Falls Sie über eine Suchmaschine, betreffend die Firma z., irrtümlich zu diesem Beitrag gelangten, nehmen Sie bitte zur Kenntnis:

Die nachfolgenden oder sonstigen Kommentare auf dieser Website haben mit der Firma z. nichts zu tun.

—-

Werbung mit Kindern:

Soeben bekam ich dieses Werbemotiv mit einem dieser unzähligen Newsletter, an deren Bestellung ich mich nicht erinnern kann und deren Abbestellung ich jedes Mal vergesse:

Für die dumpfbackige Botschaft eines Rechtsschutzversicherers müssen nun schon böse, sich raufende Kinder herhalten - und das Ganze heißt dann auch noch “Lernen”.
Die Kinder lernen demnach, ihre Meinungsverschiedenheiten mittels Prügelei auszutragen. Für mich beginnt an einer solchen Stelle der Kindesmissbrauch.
Vielleicht ist aber der Verfasser dieser Geschmacklosigkeit selbst Absolvent einer dieser gewissen “Elite-Schulen”, wo so etwas zum Lehrstoff gehört und, wie man liest und hört, sehr lebensnah vermittelt wird. Dann sollte er sich schleunigst an eine der Vertrauensadressen wenden.

PS: Wenn man schon das Kinder-Schema bemüht, sollte man klug damit umgehen. Um “Streit” zu zeigen, hätten es zwei eingeschnappte Gesichter genauso getan.

13. April 2010   Kategorie: Allgemein, Schmuddelecke

Unklare Worte

Einer geht doch immer noch!


PS: Auch das ist unklar: Wer ist wer auf dem Bild?
Unser Oliver sitzt vorn, und der Techniker kuschelt derweil mit seiner Frau oder wie?
Und jetzt kommt noch so einer! Na dann viel Spaß, Oli!

9. März 2010   Kategorie: Allgemein, Schmuddelecke

Suche günstige Kunden, biete billige Texte!

Ramsch

Ramsch

Dynamische Web-Experten bieten mir immer wieder mal die Mitarbeit in ihren so genannten Netzwerken an. Grundidee: Der Texter schreibt am Fließband und bekommt für 300 Worte 1,89 Euro.

Meine klaren Worte an alle gut gelaunten Kapitalismus-Kasper dieser Freak-Fraktion: Fragt mich nicht an! Weder telefonisch noch per E-Mail und schon gar nicht auf der Straße.

Das könnte echt ins Auge gehen!

7. August 2009   Kategorie: Allgemein, Schmuddelecke

Platz!

Heartfield meets Happy Dogs.

Plakatkunst und die Kunst der Platzierung.

S-Bahnsteig Anhalter Bahnhof, Berlin

5. Juli 2009   Kategorie: Allgemein, Schmuddelecke

Pubertäres von Publicis

Die französische Auto-Firma Renault warb bereits mit „Racker-Rabatt-Wochen“ (Kinderhandel!), zeigte einen Jungen, der aus dem Schulbus hinaus der Dame im Auto nebenan in den Ausschnitt starrt (Kindesmissbrauch!), servierte platzende Weißwürste und bröckelndes Knäckebrot (Nationalismus!) und zerstört gern die eigenen Produkte wie auch die der Konkurrenz.

Mutig nennen das manche. Bedenklich und geschmacklos nenne ich das.

In der renommierten w&v erschien im Sommer 2008 gar ein Kommentar zum oben gezeigten Motiv. Man beachte auch hier die Wortwahl:
Ist der Gatefolder geschlossen, sieht man nur eines: eine sexy Braut. Und damit passiert, was sich Mann gemeinhin so wünscht, braucht er nur einen sportlichen Renault Clio. Öffnet man die Flappe, ist das Ergebnis der Verführung zu sehen: ein süßer Balg. Doch keine Bange, eine langweilige Familienkutsche braucht sich unser Vater trotzdem nicht zuzulegen. Denn der Clio Grandtour verspricht neben Sportlichkeit auch Platz. Klar, spielt die Wiener Agentur Publicis hier mit sämtlichen Klischees. Aber sie tut es mit einem sympathischen Augenzwinkern.

Da hatten unsere smarten und harten Wiener Jungs mal echte sexy Männerträume!

Mein Fazit: Werbung für Eltern sollte von Eltern gemacht werden.

20. Januar 2009   Kategorie: Schmuddelecke

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