Tipp für Berlin: BLUE BARON live und open air bei der Fête de la Musique 2011 im Berliner Nikolaiviertel

BLUE BARON tritt am Dienstag, 21. Juni 2011, 18 Uhr, im Rahmen der Fête de la Musique im Berliner Nikolaiviertel auf – gratis und open air

BLUE BARON entstand Anfang 2011 aus der Fusion des bekannten Blues- und Boogie-Duos BLUE MOVE und der Berliner Rockband LE BARON. Als Sextett absolvierten sie bereits gefeierte Auftritte bei der Pankower Musikmeile 2011 und im legendären Garbáty.

Das Konzept von BLUE BARON besteht darin, bekannte Songs nicht einfach nur zu covern, sondern die Stücke in eigenwilligen Interpretationen, mit einem ganz speziellen Sound, darzubringen. Das Repertoire reicht von bekannten Blues-Klassikern bis hin zu handverlesenen, kraftvollen Rock-Nummern. Dazwischen gibt es auch jede Menge Funk und Soul und auch das eine oder andere, vielleicht schon etwas in Vergessenheit geratene, Schmuckstück der langen internationalen Pop-Geschichte.

BLUE BARON Line-up:
Jan Lauschus, voc
Holger Klatt, harp/voc
Karsten Pagel, g/voc
Matze Pfund, b
Hansjörg Grenda, keyb/voc
Joe Wallace, dr

Die Fête de la Musique, das alljährlich am 21. Juni stattfindende Fest der Musik, wurde 1982 in Frankreich ins Leben gerufen und verbindet mittlerweile die Menschen in mehr als 340 Städten weltweit, darunter mehr als zwanzig Städte und Gemeinden in Deutschland.
Berlin ist seit 1995 dabei und zählte 2010 mehr als 90.000 Besucher und über 750 Bands, Ensembles und Solisten auf 87 Bühnen. Hinzu kamen zahlreiche Spontankonzerte auf Straßen und Plätzen.

Seit einigen Jahren ist auch das Nikolaiviertel, das älteste Wohngebiet der Stadt Berlin, Austragungsort des Musikevents. Der örtliche Veranstalter, die Aktionsgemeinschaft Nikolaiviertel e.V., präsentiert am 21. Juni die folgenden Bands (Stand 17. Juni 2011):

16:00 Dario Shillemi (Gitarre & Gesang)
17:00 Rachelle Jeanty (Jazz, Gospel, Soul)
18:00 Blue Baron (Rock, Blues, Soul, Funk)
19:00 Nova fliegt zum Mond (Swing, Gipsy, Jazz, Chanson, Folk, World)
20:00 Lovely Mr. Singing Club (Jazzpop, Funk)
21:00 Spielgefährten (Pop, Gipsy, Jazz mit Flamencoeinflüssen)
www.nikolaiviertel-berlin.de
www.fetedelamusique.de

Meldungen über BLUE BARON auf PRCenter.de:

Februar 2011

Juni 2011

18. Juni 2011   Kategorie: Allgemein, Tipps zu anderen Themen

„Ökodiktatur“ - Worte mit Wirkung

In Fukushima schmelzen die Kerne und mir platzt gleich der Kragen!

Demokratie und Demagogie einer ewig gestrigen Atom-Argumentation:
Kürzlich warnte der RWE-Vorstandsvorsitzende Jürgen Großmann vor einer „Ökodiktatur“, vor der Bedrohung des Wirtschaftsstandorts Deutschland - und der Demokratie.
Bei einer Tagung des CDU-Wirtschaftsrates in Berlin sagte Großmann, die Deutschen wollten alles zeitgleich: möglichst grünen und möglichst billigen Strom. Die CDU reagiere auf Bedürfnisse, mache aber nicht auf Konflikte aufmerksam. Er stellte in Frage, ob dadurch “der wirtschaftliche Erfolg generiert werden kann, der für wirtschaftliche Stabilität, möglicherweise sogar für unsere Demokratie nötig ist.

Nach einem Bericht im SPIEGEL-Online am 25. Mai 2011

Hier gibt es die Rede als TV-Clip zu sehen.

Zunächst stellt sich mir die Frage, ob ich einem erwachsenen Mann, der sich seine Krawatte von seiner Haushälterin aussuchen lassen muss - und dies auch noch in aller Öffentlichkeit preisgibt -, ein Mindestmaß an Sozialkompetenz zugestehen darf.

Darüber hinaus stellt sich mir die Frage, ob ökonomische Stabilität mehr wiegt als ökologische Balance. Und es stellt sich die Frage, ob Demokratie von wirtschaftlichem Erfolg abhängig ist oder gar von Atomkraftwerken.

Wenn dem so sein sollte, dann verzichte ich auf diese Art von Demokratie und bevorzuge aus voller Überzeugung die Diktatur – die „Ökodiktatur“.

Deutlich wird jedenfalls, dass, wenn es ums Geld geht, es in der öffentlichen Argumentation einiger ewig gestriger Wirtschaftslenker immer ums Ganze geht. Im Internet fand ich soeben den Begriff „Atomfaschismus“. Worte, die wirken.

PR-Nullen inszenieren den Blackout …
Im Fernsehen sehen wir bereits Bilder, die uns zeigen, wie überall in der Stadt das Licht ausgeht.

… und schüren bald noch mehr Ängste, …
Demnächst wird man uns präsentieren, wie während einer Herztransplantation im OP plötzlich der Strom wegbleibt, wir werden sehen, wie es ist, wenn Geldautomaten kollabieren, der Fernseher während der Übertragung des Frauenfußball-WM-Finalspieles dunkel und stumm wird, Telefon- und IT-Netzwerke zusammenbrechen und schließlich das ganze Internet abschmiert.

… egal wie dumm die Argumente auch sind
Erst vor zwei Wochen wurde durch die Atom-Lobby reklamiert, dass das sofortige Abschalten von AKWs ein Sicherheitsrisiko darstelle, da die Brennstäbe nicht richtig runtergekühlt werden könnten:
„Die Konzerne argumentieren mit einem angeblichen Sicherheitsproblem gegen das endgültige Aus. Die zum Teil erst wenige Monate eingesetzten Brennelemente seien noch „zu heiß“, um sie im Reaktor-Abklingbecken oder in Castor-Behältern einzulagern. Sicherer sei es, sie weiter abzubrennen. Dazu müssten die AKW noch ein halbes Jahr oder länger weiterlaufen.“
aus der Berliner Zeitung vom 16. Mai 2011

Wenn schon das Abschalten eines Atomkraftwerkes ein Sicherheitsrisiko ist, sagt das so ziemlich alles über die angebliche Sicherheit deutscher Atomkraftwerke.

Und über die Hilflosigkeit einer Branche, die man nur noch abschalten und abschreiben kann. RWEggehen!

1. Juni 2011   Kategorie: Allgemein, Schmuddelecke

  • Hier wird DATENSCHUTZ großgeschrieben!

    Aus aktuellem Anlass …

  • Zum Jahresausklang ein paar herzliche Worte

    Allen Auftraggebern, Kunden, Kolleginnen und Kollegen sowie meinen Freunden und den Freunden wirksamer Worte und guter Musik wünsche ich erneut ein friedliches und frohes Weihnachtsfest und einen schwungvollen Rutsch ins neue Jahr.
    Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen, für Inspiration und Kooperation sowie für die Wertschätzung meiner beruflichen Aktivitäten und meines nebenberuflichen Engagements.
    Ich wünsche Euch [...]

  • Statt “Content” braucht es Substanz und Relevanz!

    Interview am ZIM-BB über Social Media und Inhaltsleere im Internet